Monats-Aphorismus (Gedankensplitter / Sinnspruch)

Benyoetz ElazarIm Jahr 2012 stellen wir jeden Monat einen Gedanken von Elazar Benyoetz vor und verweisen damit auch auf den Fotokalender der Stiftung Eben-Ezer, der zum 150-jährigen Jubiläum der Stiftung im Jahr 2012 erscheint und schon jetzt vorbestellt werden kann (www.kalender-eben-ezer.de).

Februar 2012

Kalenderblatt Februar 2011

„Man muss aufbrechen, um zu gewahren, wer mitgeht.“

Aus: Benyoëtz, Elazar (1981):
Vielleicht – Vielschwer, Aphorismen, Hanser Verlag München, 1981, S. 10
Johannes Schreiter, Eben-Ezer Kirche, Lemgo 1992
Foto: Klemens Ortmeyer

Die Lade – an langen Stangen getragen – birgt die Tafel mit den zehn Geboten. Auch als die Lade im Tempel Salomos ihren festen Ort erhielt, ragten die langen Stangen aus dem Vorhang zum Allerheiligsten weit heraus. Die Lade ist die Gegenwart des Heiligen auf allen ungewissen Wegen. Der göttliche Glanz umhüllt sie und geht über in ein kleines Stück von der menschlichen Haut. Gott wird Mensch, verbindet sich jedem Menschenkind in seinem guten Willen.

Januar 2012

Kalenderblatt Januar 2012

"Nirgends zu Hause;
allerwegs in Gottes Hand"

Aus: Benyoëtz, Elazar. Weggaben, Wolfau-Druck Rudolf Mühlemann Weinfelden, 1986
Johannes Schreiter, Eben-Ezer Kirche, Lemgo 1992. 
Foto: Klemens Ortmeyer

1.Samuel 1-7, das ist der biblische Hintergrund des Namens Eben-Ezer. „Eben-Ezer“ ist dort in 1. Samuel 7,12 ein Ort der Erinnerung an die Hilfe Gottes für sein Volk, ein Mahnmal, „Stein der Hilfe“. Wüstenwege und heftige Kämpfe um das verheißene Land und viele Irrwege haben dem Volk Gottes immer wieder Not und Verzweifl ung gebracht. Als es endlich Frieden und einen guten Ort im Leben gab, hatte der Prophet Samuel das Volk Gottes zu einem Buß- und Dankgottesdienst versammelt, ein Steinmal aufgerichtet und den Ort Eben-Ezer genannt. „...bis hierher hat uns der Herr geholfen“. Gottes Zusage und Gottes Gebot geben den wesentlichen Halt fürs Leben, dem Einzelnen genauso wie der Gemeinschaft. Die Vergegenwärtigung von Gottes Fürsorge für das Leben und die Dankbarkeit führen zum lebendigen Gottesdienst, zur Arbeit im Dienst der Liebe Gottes zu allen Menschen.